Renditeobjekte

Bei einer Immobilieninvestition sind 2 Parameter ausschlaggebend. Der eine ist die Lage, wobei man in Makro- und Mikrolage unterscheidet. Die Makrolage bezieht sich auf den Standort, also die Stadt und die Region in Deutschland. Die Mikrolage bezieht sich auf den Stadtteil. Der zweite ausschlaggebende Parameter ist der Einkaufspreis. Der Gewinn liegt im Einkauf!

Wenn Sie eine Immobilie in einem Ballungsgebiet, in einer Top Lage kaufen werden Sie mit dem Thema Leerstand wohl kaum Berührung haben und diese Risiko weites gehend minimieren. Wenn sich das Objekt in einem einwandfreien Zustand befindet oder es sich um eine aufwändig sanierte Denkmalschutzimmobilie handelt, die Sie zu marktgerechten Preisen erworben haben, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Das schlechte Ansehen hat die fremd genutzte Immobilie nur durch die Anfang der 90er Jahre überteuerten Verkäufe. Damals wurden den Käufern jährliche Wertsteigerungen von 3-4 Prozent pro Jahr offeriert. Diese Methoden sind „Schnee von Gestern“, der Markt hat sich in der Zwischenzeit bereinigt und die unredlichen Verkäufer sind von der Bildfläche verschwunden. Schuld waren damals nicht die Immobilien, sondern nur das unausgewogene Verhältnis zwischen Lage und Einkaufspreis und der daraus resultierenden, winzigen Mieteinnahmen.

Die Wertsteigerung der Immobilie ist nicht der entscheidende Punkt für ein solches Investment, sondern dass es sich hierbei um einen realen Substanzwert handelt, der langfristig jede Krise an den Finanzmärkten überdauert. Echte Kollapse, wie die Geldentwertung durch die Hyperinflation, bei der das Geld der Sparer und Anleger über Nacht wertlos war hat die Immobilie überstanden aber die Währung nicht. Immobilien sind Substanzwerte und damit nahezu unabhängig von allen Krisen.


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